PROJEKTE

II Haus Stadtwerk, Herrenberg - Eckpunkte für weitsichtiges Bauen und Wohnen

Dieses socialarchitecture Projekt wird eine innerstädtische Konversions- und Brachfläche kultivieren: das kontaminierte Grundstück der ehemaligen Stadtwerke an der B14.

Schallschutzbebauung und Baulückenschliessung sind hier die großen Themen. Der Steuerung der ungewöhnlichen Immissionsbelastung kommen Bauart bedingte Vorteile des Passivhauses zugute.

Stadtwerk“ prägt das Stadtbild am Ortseingang und hat Siedlungsgröße.

Dieses Bauwerk stellt ein zertifizierbares Passivhaus in der Bauform der „Atriumhäuser“ für neue gemeinschaftliche Wohnkonzepte vor. Es ist nahezu vollständig verglast. Die Transparenz unterstreicht die Öffnung und Hinwendung zur Stadt und den Mitbürgern. Vor allem in der kalten Jahreszeit fällt das hell erleuchtete Haus auf, weil im Passivhaus keine Rollläden vor Kälte schützen müssen. Es verbindet extrem hohe ökologische Standards mit beispielhaftem Wohnkomfort.

„Stadtwerk“ hält das Quartier um einen zentralen Hof von 20 x 80 m als öffentliche Aufenthaltsfläche mit Durchwegung autofrei.

Dieses Mehrfamilienhaus liegt in der südlichen Kernstadt, 4 Minuten vom Bahnhof mit S-Bahnanschluss entfernt. Es erfüllt wichtige städtebauliche Funktionen und verbessert die kleinteilige Versorgungsstruktur. Die soziale Vernetzung hilft die Daseinsvorsorge mit Dienstleistungsangeboten auf Quartiersebene abzusichern.

Weil die Bauherren in der socialarchitecture im Interesse geringer Kosten kein Mitbestimmungsrecht bei Gestaltungsfragen haben, bleibt dem Architekten die Mittlerfunktion zwischen öffentlichen und privaten Anliegen mit Auswirkungen auf die Gestaltungsqualität der Architektur, des Wohnumfeldes und des öffentlichen Raums mit hohem Nutzwert erhalten.

Erschließung und Grundrisse kennen keine Flure. Die Tageslichtsituation erreicht im Geschosswohnungsbau bislang

kaum bekannte Werte. Die Bauherren können in einem begrenzten Grundrisskatalog wählen, der alle notwendigen

Wohnungsgrößen und Zuschnitte enthält. Konstruktion und Installation lassen bedarfsabhängig differenzierte Wohnungsgrößen horizontal wie vertikal zu. Einfach schaltbare Zimmer erhalten die Flexibilität des erweiterten und differenzierten Wohnungsangebotes.

Dieses Projekt bedarf zur Durchsetzung seiner innovativen Wohnungs- und Gebäudetypologie eines auf das Vorhaben

bezogenen Bebauungs-Plan, weil seine Gebäudezuschnitte in üblichen Bebauungs-Plänen nicht vorkommen. Die Verglasungen erhöhen die Grundflächenzahl (GRZ) sowie die Geschossflächenzahl (GFZ) über das übliche Maß.

II Kenndaten

Haus "Stadtwerk", Herrenberg

Grundstücksfläche

6300 qm

GRZ/GFZ

0,45/0,9

Wohnform

BG/WEG mit Wohnungen für Menschen mit Handicap, Gemeinschaftswohnungen, Gewerberäume

Soziale Gemeinschaftsflächen/WE

ca. 12 qm

Anzahl der Wohneinheiten

50 WE

Eigentumswohnungen

38 WE

Mietwohnungen

12 WE

Mietkosten

8,50 €/qmWF warm

Kosten/qmWF, KG 100-700 inkl. TG

2.750,- €/qmWF

Kosten/qmWF, KG 200-700 inkl. TG

2.340,- €/qmWF

II Ökologische Daten

Haus "Stadtwerk", Herrenberg

Heizwärmebedarf (HWB)

< 15 kWh/qma

AV-Verhältnis/Drucktest

2,8/0,3

Wärmeversorgung

Solar unterstützter Pelletskessel

Stromversorgung

Vertraglich abgesicherter Bezug von zertifiziert regenerativem Strom. 150 % Förderung über den Strompreis von namentlichen Vorhaben zum Ausbau der regenerativen Energiegewinnung

Stromeinsparung

Leine statt Wäschetrockner, gemeinsame professionelle Haushaltsgeräte, LED- und Energiesparlampen, extrem gute Tageslichtausnutzung

Mobilität

4 Min. zur Bahn/S-Bahn, internes Car-sharing 5 WE = 3 PKW mit 3 e-Mobilen in KG 400

II Stadtwerk

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II Magstadt

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II Holzgerlingen

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